Automatisch heißt nicht zuverlässig.
Automatische Updates können hängen bleiben. Ein Laptop ist wochenlang nicht im Büro, ein Rechner wird nie neu gestartet, oder die Installation scheitert immer wieder an derselben Stelle. Keiner merkt es, weil ja „alles automatisch läuft“.
Welche Zahlen wirklich zählen.
Sie brauchen keine komplizierten Berichte. Diese Fragen reichen für den Anfang:
- Wie viele Rechner und Server haben wir insgesamt?
- Wie viele davon sind auf dem aktuellen Stand?
- Bei welchen ist ein Update fehlgeschlagen?
- Welche wichtigen Sicherheitsupdates fehlen schon länger?
- Welche Geräte melden sich gar nicht mehr?
Wichtig ist, dass die Zahlen regelmäßig erhoben werden und jemand dafür zuständig ist, sich um die Ausreißer zu kümmern.
Ausnahmen aufschreiben.
Nicht jedes Update kann sofort installiert werden. Manche Spezialprogramme oder Maschinen vertragen bestimmte Updates nicht. Das ist erst einmal kein Fehler. Problematisch wird es, wenn niemand mehr weiß, warum ein Update fehlt, wie lange das so bleiben soll und wie der Rechner in der Zwischenzeit geschützt wird.
Nicht nur Windows.
Browser, PDF-Programme, Fernwartungsprogramme und Branchensoftware haben eigene Sicherheitslücken und eigene Updates. Ein Rechner mit aktuellem Windows kann trotzdem angreifbar sein, wenn der PDF-Leser drei Jahre alt ist.
Geräte, die sich nicht melden.
Ein Rechner, der sich seit Wochen nicht meldet, darf nicht einfach als „in Ordnung“ gelten. Vielleicht steht er ausgeschaltet im Lager, vielleicht im Homeoffice, vielleicht ist die Verbindung zur Verwaltungssoftware abgerissen. Solche Geräte gehören auf eine eigene Liste, die jemand abarbeitet.
Das Wichtigste zuerst.
Nicht jedes Update ist gleich dringend. Eine Sicherheitslücke in einem Gerät, das direkt aus dem Internet erreichbar ist, muss schneller geschlossen werden als ein kleines Funktionsupdate auf einem Rechner im Lager.
Einmal im Monat kurz draufschauen.
Eine kurze monatliche Übersicht genügt oft: Wie viele Geräte sind aktuell? Welche Ausnahmen gibt es? Wo treten immer wieder dieselben Probleme auf? Werden die Problemfälle von Monat zu Monat mehr, stimmt etwas am Ablauf und nicht nur an einzelnen Geräten.
Updates sind eine Daueraufgabe.
Updates finden, einplanen, verteilen, kontrollieren und nacharbeiten: Das hört nie auf. Bei unserer Update-Betreuung übernehmen wir diese Aufgabe und sagen Ihnen, wenn etwas hakt.